Therapie eines Sommerekzem Pferdes

Pauli ist ein  17 jähriger Isländer Wallach, der seit einigen Jahren unter Sommerekzem und Kotwasser sowie starkem Leistungsabfall leidet. Er wird in einer Offenstallhaltung gehalten, die Fütterung besteht aus Heulage, Müsli und Mineralfutter. Pauli bekommt mit den anderen Pferden zusammen im Sommerhalbjahr uneingeschränkten Zugang zum Gras.

Die behandelnde Tierheilpraktikerin erstellte als Alternative zur Blutuntersuchung eine Bioresonanzanalyse der Mähnenhaare.

Diese erbrachte die folgenden Ergebnisse:

 

Belastungen/Ursachen

  • Blockierte Vorsteuerung
  • Basischakra blockiert
  • Darmflora gestört (zu wenig pro biotische Bakterien)
  • Belastung durch Herbizide und Benzpyren, sowie Quecksilber
  • Parasit (Madenwurm)
  • Diverse Schimmelpilze

Betroffene Organsysteme

  • Niere, Dickdarm, Leber, Galle

Symptome

  • KPU im Anfangsstadium
  • Eiweissstoffwechselstörung
  • Ekzem/Allergie/Juckreiz
  • Hautläsionen/ Fellwechselstörungen
  • Unruhe
  • Entzündungen (Schlauchtasche)
  • Störungen im Enzym- und Hormonstoffwechsel
  • Nervöse Störungen (Ängstlichkeiten)

Die Futterprobentestung ergab ein negatives Bild für alle Futtermittel außer für das Mineralstoffpräparat auf Algenbasis. Im Fall von Pauli war aus Kostengründen keine direkte Behandlung mit Bioresonanz möglich. Seine Behandlung wurde daher mit individuell für ihn hergestellten Frequenztropfen unterstützt. Eine Desensibilisierung (Harmonisierung) der Allergene über Bioresonanz erfolgte ebenfalls nicht, weil es zu der Besitzerin zu teuer und aufwändig erschien. Sie wollte Pauli erst mal auf einfache, naturheilkundliche Weise entgiften.Dafür wurde der allgemeine Entgiftungsansatz gewählt und das Futter umgestellt.

Allgemeine Behandlung:

1-2 x täglich Frequenztropfen mit Bachblüten (Frequenzen aller betroffenen Organe, sowie der Erreger und Toxine)

1. Fütterung

  • Fütterungoptimiert (ausreichend Heu und Wasser in guter Qualität, keine Heulage, kein Kraftfutter, keine Wurzeln oder Obst, ausreichend Kräuter, angepasstes natürliches Mineralfutter)
  • Entwurmung erfolgte nur noch selektiv/auf Kräuterbasis (z.B. mit Verm-X für Pferde)
  • Chemische Produkte jeder Art wurden vermieden
  • Vitamin B  wurde über Bierhefe zugeführt

2. Entgiftung Darm/ Darmsanierung

Süßholzkur: gründlich ausgekocht als Tee oder als fertiges Extrakt geben über etwa 2-3 Wochen. Süßholz wirkt entzündungshemmend und regt die Regeneration der Darmschleimhaut an.

Bokashi(täglich 1 – 2EL) über ca. 6 Monate füttern, um erneute Fehlgärungen zu verhindern und der Darmflora Raum zum Wachstum zu geben.

Nach Abschluss der Süßholzkur ca. 3 Wochen lang Bitterkräuter füttern (Bitterkräuter-Mischungen wirken adstringierend und verschließen damit der Darmwand, regulieren die Verdauung und regen die Peristaltik an.)

3. Entgiftung Leber, Galle und Niere

Solidago comp. und im Anschluss

Hepar comp.

Anschließend an die Bitterkräuterkur entschlackende Kräuter zur Entgiftung von Leber und Galle und Nieren verabreichen. Außerdem ein Algenpräparat zur Ausleitung und Bindung von Toxen. Z.B. in Verbindung mit dem neuen Mineralfutter.

Ergebnis und Nachtestung

Zwei Monate später (Ende Juni) erfolgte eine Nachtestung, bei der sich viele der kritischen Werte des Wallachs schon deutlich verbessert hatten. Paulis Allgemeinzustand hatte sich deutlich verbessert, laut Besitzerin war er „Topfit“ und fröhlicher gestimmt. Das Kotwasser war verschwunden, der Fellwechsel war diesmal perfekt durchstanden, die ersten Ansätze des Sommerekzems war nicht wiedergekommen, er konnte ohne Decke auf die Weide.